Es gibt zwei Städte die mich ganz besonders faszinieren, zum einen wäre das Wien und zum anderen Stuttgart

Wien

  • seit 2006 total begeistert von dieser Stadt
  • wunderschöne Landschaft
  • sehenswerte Bauten
  • die Menschen dort sind sympathisch (ich liebe diesen Wiener Dialekt)
  • kulturelle Genüsse
  • Salzburger Stiegl (Weißbier)
  • hervorragendes Essen

Stuttgart

  • seit Juni 2008 überwältigt von dieser Stadt ;-)
  • hat tolle Sehenswürdigkeiten
  • die Bewohner von Stuttgart sind sehr aufgeschlossen
  • hat einen super Verein, den VfB Stuttgart
  • hat riesen Konzerne (super Wirtschaft)

 

Ich weiß nicht, irgendwie kann ich es gar nicht umschreiben wie sehr mich diese Stadt beeindruckt, jedenfalls wenn ich am Hbf von Stuttgart bin, dann bekomme ich so ein Glücksgefühl und freue mich schon immer auf die wertvollen Eindrücke die ich dort sammeln kann.

Schwäbisch für Anfänger

 

Hochdeutsch

Schwäbisch

unruhig, nervös

ao´selig

ächzen

ao´zge´

immer

äwel

plappern

babble´

bellen, kläffen

bäffe´

Flicklappen

Blätz

Schupfnudeln

Buabespitz

auf den Kopf hauen

dachtle´

Kopf

Deetz

Dummer Kerl

Dippel

ungeschickter, langsamer Mensch

Drallewatsch

bösartiger Streich

Duck

jemand

ebber

Geschimpfe

Gebäfzg

kleinlicher Mensch

Glufemichel

Tübinger Winzer

Goge´

einzig

gotzig

Kleidung

Häs

Handschuhe

Hedschig

etwas/jemand Kleiner/kleines dummes

 

Hilehale

jetzt

iatz

Heimweh

Jomer

Keller

Kear

Kaminkehrer

Kemmigfeager

knien

knuble´

ausgelassenes, mutwilliges Treiben

kugelfuhr

mit Wasser spielen

läbbere´

lauschen, horchen

losne´

mit vollen Backen kauen

mampfe´

jammern

maozge´

nichts

nonz

nirgends

neaneds

rauchen

paffe´

Pflaume

Pflomm

aufzischen

pfuzge´

Grobian

Rauhbautz

regnen

renge´

rest des Brotlaibs

Riebel

verschrobener Mensch

Sparrefantel

aufgeregt sein

schaluh

etwas im Mund zergehen lassen

schlotze´

schmatzen

schmatzge´

Nase

Zenke´

getrocknete Weinbeere

Zibeb

schmerzhaft reißen

zozzge´

 

Ich sage nur anderes Bundesland - anderer Dialekt

                            Des isch so ;-)

 

Außerdem hend i im Nedz oin Übersedzr funde dr vo Deidsch auf Schwäbisch übersedzd
                  O.K. noch einmal auf Hochdeutsch:

Außerdem habe ich im Netz einen Übersetzer gefunden der von Deutsch auf Schwäbisch übersetzt
http://www.fh-wedel.de/~si/zettelkasten/etc/schwob.html und dann auf die Rubrik Zettelkasten 
klicken und scho könnd ihr Schwäbisch :-)

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Die Stadtgeschichte von Stuttgart

Der Beginn Stuttgarts reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Zur damaligen Zeit soll in dem sumpfigen Talkessel durch Herzog Luidolf ein Pferdegestüt eingerichtet worden sein. Auf diesen Stutengarten gehen sowohl der Name als auch das Stuttgarter Stadtwappen, ein schwarzes Ross, zurück. Die am frühesten datierte Urkunde über "Stuotgarten" stammt aus dem Jahre 1229. Das Stadtrecht erhielt Stuttgart im 13. Jahrhundert.

 

Die zunächst unbedeutende Ansiedlung erhielt ihren eigentlichen Status zur Landeshauptstadt mit dem Umzug der Grafen von Württemberg, die im 14. Jahrhundert ihren Sitz ins Stuttgarter Alte Schloss verlegten. Erst 1482 wurde Stuttgart offizielle Haupt- und Residenzstadt unter Graf "Eberhard im Bart." In den nächsten Jahrhunderten fiel Stuttgart auch einmal in die Hände der Österreicher. Die Hinterlassenschaft der wechselnden Regimente ist heute nicht nur in den Stuttgarter Bauten zu sehen.

 

Im Jahre 1818 wurde von König Wilhelm den Bürgern das alljährliche gefeierte Cannstatter Volksfest gestiftet. Zudem veränderte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Aussehen der Stadt. Von der bestehenden könglichen Residenz wandelte sie sich nach und nach zur Industriestadt um. Des Weiteren leiteten Männer wie Gottlieb Daimler und Robert Bosch eine neue Ära in der Geschichte der Technik und damit in der Entwicklung Stuttgarts ein. Erhebliche Schäden erlitt die Stadt während des zweiten Weltkriegs durch mehrere Luftangriffe.

 

Dennoch wurde bereits 1952 die Stadt Stuttgart zur Landeshauptstadt von Baden-Württemberg dazu trug auch der der schnelle Wiederaufbau Stuttgarts und die rasche Zunahme der Wirtschaftskraft bei.

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Stuttgart - Bad Cannstatt

Zunächst ist Stuttgart in Bezirke aufgeteilt da gibt es Innere Stadtbezirke wie Stuttgart-Mitte, Stuttgart-Nord, Stuttgart-Ost, Stuttgart-Süd und Stuttgart-West. Des Weiteren existieren auch äußere Stadtbezirke zu erwähnen wären da Bad Cannstatt, Birkach, Botnang, Degerloch, Feuerbach, Hedelfingen, Möhringen, Mühlhausen, Münster, Obertürkheim, Plieningen, Sillenbuch, Stammheim, Untertürkheim, Vaihingen, Wangen, Weilimdorf und Zuffenhausen.

 

Nun jetzt werden wir uns Bad Cannstatt Mal etwas näher betrachten. Cannstatt, seit 1933 Bad Cannstatt, früher offiziell auch Kannstatt (um 1900), Canstadt oder Cannstadt genannt ist wohl der einwohnerstärkste und zudem älteste Stadtbezirk Stuttgarts. Ferner liegt Bad Cannstatt beiderseits des Neckars und wurde bereits in der Römerzeit gegründet. Außerdem bestitzt Bad Cannstatt nach dem XI. Bezirk von Budapest das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas, diese Quellen hatten bereits die Römer schon genutzt.

 

Apropos Römer, gehen wir Mal etwas mehr auf die Römerzeit ein. In römischer Zeit war Cannstatt bedeutende Stadt, vermutlich sogar der Hauptort einer Civitas ("Regierungsbezirk"). Die Gegend kam um das Jahr 90 unter römische Herrschaft. Früher wurde das Jahr 85 n. Chr. als Gründungszeitpunkt vermutet, so gibt es in der neueren Literatur seit den 1990er Jahren Ansätze, eher das Jahr 98 n. Chr. als Beginn der römischen Präsenz in diesem Raum anzunehmen. In Cannstatt errichteten die Römer auf der Altenburg ein Reiterkastell ("Alenkastell"). Hier lag mit der Ala I Scubulorm eine der stärksten römischen Militäreinheiten zwischen den römischen Legionslagern Mainz und Augsburg. Das Kastell bestand bis zur Vorverlegung des Neckar-Odenwald-Limes um rund 30 Kilometer nach Osten, wahrscheinlich im Jahre 159 n. Chr. Auch als Zivilsiedlung war das römische Cannstatt sehr bedeutend. Zudem belegen Streufunde eine Größe von mindestens 19, wenn nicht sogar 30 Hektar. Damit war Cannstatt eine der größten römischen Städte im heutigen Baden-Württemberg nach Ladenburg und Rottenburg, etwa gleichauf mit Wimpfen, Rottweil und Heidenheim an der Brenz. Das Ende des römischen Cannstatt kam mit dem großen Allemanneneinfall von 259/260 n. Chr. Allerdings ist der lateinische Name der Stadt unbekannt. Weiterhin wird es geschichtlich vorangehen, im Jahre 700 wird Cannstatt in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen erstemals urkundlich erwähnt. So um 708 wird zum ersten Mal die Siedlung als "Canstat ad Neccarum" bezeichnet.

 

Das sogenannte Blutgericht zu Cannstatt im Jahre 746, bei dem Karl Martells Sohn Karlmann fast die ganze Führungsschicht der Alamannen tötete, bedeutete das Ende von Theudebalds Macht; die karolingischen Hausmeister hatten endgültig über die Alamannen gesiegt. Die Metzer Annalen nennen Cannstatt in diesem Zusammenhang "condistat". Im Jahre 1330 Erhebung zur Stadt durch Kaiser Ludwig IV (der Bayer). Alle Bemühungen der Grafen von Württemberg im 15. Jahrhundert, den Neckar bis Cannstatt schiffbar zu machen schlugen fehl, da hartnäckiger Widerstand durch die damalige Reichsstadt Heilbronn geleistet wurde. Mit Hilfe des Kaiser Karl V. kam zwar 1557 ein Vergleich zustande, aber eine Schiffbarmachung des Neckars zwischen Cannstatt und Heilbronn war erst 1713 abgeschlossen. Der erste Hafen am Mühlgrün in Cannstatt wurde durch Herzog Eberhard Ludwig (Württemberg) im Jahre 1713 eingeweiht. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden Kur- und Erholungsorte für viele prominierte und gutsituierte Gäste in der Oberamtsstadt Cannstatt geschaffen, unter ihnen beispielsweise auch Honoré de Balzac.

 

Die erste württembergische Eisenbahn fährt am 22. Oktober 1845 vom Cannstatter Bahnhof nach Untertürkheim. Zur Herstellung von Textilmaschinen gründeten Charles Terrot und Wilhelm Stücklen (Kaufmann) die Firma "Stücklein und Terrrot" im Jahre 1862, die ab 1878 unter C. Terrot firmiert. Im Frühjahr 2008 wurde mit Abrissarbeiten an der bereits erloschen Firma begonnen. Als erstes Motorrad fährt 1885 der "Reitwagen" Daimlers durch Cannstatt. Im Jahre 1876 wurde eine Synagoge für die in den folgenden Jahren bis zu 500 Personen umfassenden jüdischen Gemeinde in Cannstatt erbaut. Diese Synagoge wurde am 10. November 1938 zerstört. Außerdem fährt 1886 Daimlers Motorkutsche mit eingebauter "Standuhr" von Cannstatt nach Untertürkheim. Zudem lässt Gottlieb Daimler 1887 die erste motorisierte Straßenbahn der Welt verkehren, sie fährt zwischen Kursaal und Wilhelmsplatz. Zum ersten Mal erhebte sich Daimlers motorisiertes Luftschiff am 10. August 1888 von Cannstatt nach Kornwestheim, der Pilot war Gotthilf Wirsum vom Seelberg.

 

Ab 1901 stellte die Cannstatter Firma ASTO (Erste Württembergische Lokomobilfabrik Assmann & Stockder GmbH) unter anderem Dampf-Lokomobile für die Landwirtschaft her. Am 01. April 1905 wird die Oberamtsstadt mit der Residenzstadt Stuttgart vereinigt (nicht eingemeindet). Wie ich schon anfangs erwähnt hatte erhielt 1933 der Stadtbezirk Cannstatt den offiziellen Titel "Bad Cannstatt". Im Jahre 1956 wird der Stadtteil Bad Cannstatt mit den Stadtteilen Burgholzhof (1831 als Gutshof angelegt), Sommerrain und Steinhaldenfeld (beide ab 1932 entstanden) zum Stadtbezirk "Bad" Cannstatt vereinigt.

 

Auch Bad Cannstatt wurde wiederum in weitere Stadtbezirke aufgeteilt dies geschah zum 1. Januar 2001. Bad Cannstatt wurde in die Stadtteile Altenburg, Birkenäcker, Cannstatt-Mitte, Espan, Hallschlag, Im Geiger, Kurpark, Muckensturm, Neckarvorstadt, Pragstraße, Schmidener Vorstadt, Seelberg, Veielbrunnen, Wasen und Winterhalde aufgeteilt. Seither verwaltet das Bezirksrathaus in Bad Cannstatt insgesamt 18 Stadtteile des Stadtbezirks Bad Cannstatt. Eröffnung des Einkaufszentrum Cannstatter Carré im Februar 2006, es hat einen Umfang von 40 Geschäften und wurde auf dem ehemaligen Werksgelände der Trafo-Union errichtet (Baukosten: 100 Millionen Euro). Die "Leitstelle für Sicherheit und Mobilität Stuttgart-SIMOS" wird im März 2006 auf dem Gelände der Hauptfeuerwache Bad Cannstatt in Betrieb genommen. Hier werden alle Notrufe Stuttgarts für Feuerwehr und Rettungsdienst koordiniert sowie die zentrale Steuerung der Lichtzeichenanlagen durchgeführt. Nun kommt endlich der ersehnte Schlusssatz: Heute ist der Stadtbezirk Bad Cannstatt der größte und geschichtlich älteste Stadtbezirk Stuttgarts mit derzeit 68 000 Einwohnern (Stand 30. November 2007).

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Sehenswürdigkeiten in Bad Cannstatt

  • Wilhelma - Zoologisch-Botanischer Garten mit Wilhelma-Theater
  • Schloss Rosenstein
  • Staatliches Museum für Naturkunde
  • Mineralquellen
  • Mercedes Benz Welt
  • Mercedes Benz Arena
  • Mercedes Benz Museum
  • Gottlieb Daimler Gedächtnisstätte im Kurpark
  • das Klösterle
  • Aussichtssichtsturm Burgholzhof
  • Weinlage Cannstatter Zuckerle

Künftige Sehenswürdigkeiten

  • das neue Straßenbahnmuseum öffnet im Jahre 2009 seine Pforten
  • im Jahre 2011 wird das neue Mobilitätszentrum mit dem neuen Stuttgarter Planetarium eröffnet

Bad Cannstatt - Bilder